In unserem Kulturkreis gibt es wenig Raum und Zeit für das Thema Sterben, Tod und Trauer. Auch Schmerz, Verzweiflung und Ohnmacht sind unerwünscht.

Gleichzeitig sind wir im persönlichen Leben, im Verwandten- und Freundeskreis wie auch im kollektiven Feld von Klimawandel und globalen Herausforderungen täglich mit dem Thema Verlust, Wandel und Abschiednehmen konfrontiert.

Es macht einen Unterschied, ob wir solchen existenziellen Lebensprozessen innerlich klar und „aufgeräumt“ begegnen können, oder ob sie innere Konflikte und alte Wunden in uns wachrufen und durch Unerledigtes ein liebevolles Loslassen verhindert wird.

Unterstützt durch den herbstlichen Wandel in der Natur schaffen wir an diesem Wochenende einen Raum, um nach innen zu lauschen und mit unseren inneren Prozessen von Abschiednehmen und Wandlung in Kontakt zu kommen.

Im WIR-Prozess hat alles seinen Platz, und alles, was die Teilnehmer/Innen im Rückblick auf Erlebtes oder in der Vorschau auf Kommendes bewegt, ist eingeladen, ausgedrückt zu werden. Das mag vielleicht nach Schwere klingen. Unsere Erfahrung ist jedoch, dass der authentische Ausdruck auch schmerzvoller innerer Wahrheiten im achtsamen Hörraum einer Gemeinschaft eine Transformation bewirkt und Verbundenheit und Liebe, Dankbarkeit und Freude freisetzen können.

Es gibt zu Beginn des Wochenendes eine Einführung in den WIR-Prozess, so dass auch TeilnehmerInnen willkommen sind, die noch keine Erfahrung mit dieser Form des Gruppengespräches haben.

Weitere Informationen zum Ablauf eines Wir-Prozesses findest du hier.

TeilnehmerInnen: Max. 20


Veranstaltungsformate

Zielgruppen

Zeitraum

06.11.2020 - 08.11.2020