“Könnte es sein, dass dem Sinnlichen, Genussvollen und Spielerischen unsere größte politische Kraft innewohnt?“

Oktobertreffen des Sensing the Change Netzwerks
BEGINN: Sonntag 20 Uhr
ENDE: Samstag gegen 16 Uhr
FORMAT Weiterbildung
Gruppengröße: ca. 80

Dieses Gathering richtet sich vornehmlich an Menschen aus Gemeinschaften, sozialen oder politischen Initiativen und NGOs, sowie alle aus der “Sensing-Community” die bei einem der beiden ersten Treffen mit dabei waren.
Wir schaffen sichere und vertrauensvolle Räume,
– in denen es sich nicht mehr nach Kampf anfühlt
– in denen sich unsere Nervensysteme entspannen können und ihre feine Wahrnehmungsfähigkeit wiedererlangen
– in denen wirklich und wesentlich Neues entstehen kann
– aus denen Berührbarkeit, Kraft, Klarheit und Engagement erwächst
Wir nennen das Forschung am Sozialen Uterus. Den wir als Ausgangspunkt und gemeinschaftliche Basis für Heilung, Transformation und Wandel ansehen.

Was genau ist eine regenerative Kultur bzw. wie gestaltet sich eine traumasensible Kultur, die ein tiefes verkörpertes Wissen um unser Mensch-Sein hat? Wie etablieren wir diese in unseren Gemeinschaften bzw. Organisationen?
Wir setzen keine Vorkenntnisse mit somatischer Praxis voraus, gehen aber davon aus, dass alle, die kommen, bereit sind, forschend ihre Komfortzone zu verlassen.

WAS IST Sensing the Change?
Der Titel des Buches an dem Heike aus unserem Team gerade arbeitet, beschreibt es sehr gut:
„..dass die Strukturen unserer Gesellschaft uns Räume für tiefes Wahrnehmen verweigern, wie Taubheit und Dissoziieren folglich zum Normalzustand wurden und, dass diese Normalität eine gewaltvolle ist, deren Brutalität wir aber gar nicht mehr wahrnehmen, weil sie so normal ist und wir so abgestumpft sind. Es ist ein Narrativ, das sich selbst reproduziert.“ – aus dem Kapitel: „Nicht wahrnehmen“
– Was also, wenn wir uns diese Räume er-schaffen bzw. wieder entstehen lassen und beschreiben was wir wahrnehmen?
– Wie können wir das was wir wahrnehmen (gemeinsam) beinhalten?
– Wie begegnen wir dann uns selbst und der Welt um uns herum?
Neben dem Wahrnehmen und Fühlen von dem wie es ist (in uns und der Welt als Spiegel), laden wir die Lebendigkeit, die Berührung, das Spiel, die Improvisation, den Tanz, den Humor und das gemeinsame Feiern als ganz wesentliche Elemente unseres Feldes mit ein. Gerade jetzt!
Katrin aus unserem Team schreibt darüber, wie ihre Sensing-Erfahrungen sich in ihr Gemeinschaftsleben in der Nature Community einweben:
„In vielen Gemeinschaften und auch NGO’s nimmt das TUN und das Lösungen finden über zumeist ‚kopflastige‘ Gesprächsrunden viel Raum ein. Wir haben erfahren: Das Erspüren der Zukunft, die uns ruft, braucht Herz, Körper und Verstand gleichermaßen. Wenn dauernd etwas zu tun ist oder jemand etwas von uns braucht, geschieht es leicht, dass wir uns selbst verlieren oder überfordern. Das sich selbst spüren, ins eigene Zentrum sinken und von diesem genährten, geerdeten Ort in Kontakt und Aktion zu gehen, ist eine lebenswichtige Ressource in Gemeinschaften. Wie kann ich Selbst- und Co-Regulation über den Körper in Belastungssituationen nutzen? Somatische Techniken helfen uns außerdem in Gemeinschaften eine Kultur aufzubauen, die dem Gruppen-Körper erlaubt sich tief zu regenerieren. So werden das In-Takt sein miteinander und die Synchronisation untereinander im Zusammen-Leben spürbar verbessert.“


Veranstaltungsformate

Zielgruppen

Zeitraum

25.10.2020 - 31.10.2020

Veranstalter

Nature Community

Referent*innen