Im Frühjahr 2020 startete das Forschungs- und Lernprojekt „ Holon-Permakultur“ in der Gemeinschaft Lebensbogen. Gärtner-Autodidakt und Lebensbogen-Kommunarde Anjou Reuter bringt beim gemeinschaftlichen Arbeiten auf einer ca. 1500 qm großen Versuchsfläche seine über 20-jährige naturnahe Gartenerfahrung ein. Der Begriff „Holon“ benennt die Idee der Ganzheitlichkeit, das heißt bewusst den Blick weiten, im Wissen, das Alles mit Allem zusammenhängt. Grundlage der Flächenstruktur ist das Drei Zonen Prinzip von Markus Gastl. Die Zonen sind klar voneinander abgegrenzt und beeinflussen sich in ihrer Lebendigkeit. Die Zone A ist eine Rand- und Pufferzone aus Sträuchern, Zone B mit Magerboden ermöglicht eine höhere Pflanzen- und Tiervielfalt und die Zone C mit einem nährstoffreichen Boden ist die Ertragszone zur zusätzlichen Gemüse- und Kräuterversorgung. Eine besondere Bedeutung hat das eigene Wohlbefinden: „In Freude tun“ in Verbindung mit dem Wohle des Bodens, der Pflanzen, der Tiere, der Naturwesen und der Mitmenschen. Dazu kommt die bewusste Langsamkeit, das Denken und Tun in Kreisläufen und laufendes Beobachten und Reflektieren als Mittel um in Verbindung zu gelangen.

Holon Permakultur Veranstaltung 1: Totholzhecke und 3–Zonen-Konzept
Wir bauen gemeinsam eine Totholzhecke auf und beschäftigen uns in Theorie und Praxis eingehend mit dem 3-Zonen Garten nach Markus Gastl.
Anreise am 16.04.2021 um 16:00 Uhr
Abreise am 18.04.2021 um 15:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 200€

Anmeldung für Veranstaltung 1: veranstaltung@projekt-lebensbogen.de

Übernachtung und Vollverpflegung könnt ihr über das Tagungshaus Lebensbogen buchen. Wendet euch dafür bitte nach eurer Anmeldung zum Seminar an kontakt@tagungshaus-lebensbogen.de


Veranstaltungsformate

Zielgruppen

Zeitraum

16.04.2021 - 18.04.2021

Referent*innen