Zwischen den Zeiten: Wir leben in einer Zeit tiefgreifenden Wandels, mitten in einem Paradigmenwechsel. Die vielen Krisen, die wir erleben – sei es auf individueller Ebene, auf der Ebene der gesellschaftlichen Institutionen, der Ökonomie oder des Klimas – sind Anzeichen davon. Die ‚alte‘ Geschichte des immer schneller, mehr, besser, weiter bis alles gut wird ist zwar noch sehr dominant – aber so richtig glauben daran tun viele Menschen nicht mehr. Viele von uns sind suchend, vielleicht auch desorientiert. Wo lang wird es so weiter gehen?

Die Ära der Separation – so beschreibt es Charles Eisenstein – geht gerade zu Ende und mit ihr nicht weniger als die uns bekannte Form der Zivilisation.  Etwas grundlegend Neues (und auch sehr altes) will (wieder) geboren und geschaffen werden. Es entsteht bereits – an den Ecken und Rändern des alten Paradigmas: ein Sein, welches auf Verbundenheit beruht, mit sich, der Erde und allen Menschen. Teil dieser „Geburt“ des Neuen ist, dass wir uns wieder verbinden, wieder anbinden: an uns selbst, unsere Körper, unsere Intuition, unsere Mitmenschen, unseren Blick, unsere eigene Weisheit, an die Natur, die Erde, den Kosmos;

Mit der GFK zu einem neuen Paradigma der Verbundenheit: Die GFK unterstützt uns bei diesem Prozess auf der individuellen und auf der gesellschaftlichen Ebene. Mit der GfK lernen wir unser Leben bewusst und selbstwirksam zu gestalten. Dabei lassen wir uns berühren, zeigen uns verletzlich und kooperieren verbunden und verantwortlich. Wir lassen uns auch von den aktuellen ökologischen und sozialen Krisen in der Welt berühren. Wir fühlen den Schmerz, die Hilflosigkeit, die Angst, die Wut und schöpfen daraus Kraft. Wir werden uns unserer Werte bewusst und richten unser Leben immer authentischer danach aus. Wir ändern unsere Gedanken, unsere Gewohnheiten, unseren Alltag. Wir handeln bewusst und politisch. Unsere Mission ist ein tiefer gesellschaftlicher Wandel zu einer nachhaltigen, partnerschaftlichen und ganzheitlichen Kultur. Dazu schaffen wir geschützte Räume für Vertrauen, Liebe, Kooperation, lebendiges Lernen und transformatorische Prozesse.

Aktive Hoffnung nach Joanna Macy: Um zu einem hoffnungsvollem, verbundenen Handeln in der Welt zu kommen, brauchen wir unsere Verletzlichkeit, wir brauchen unseren Schmerz über den Zustand der Welt, und ebenso unsere Dankbarkeit für das Schöne, was bereits existiert. Wir entwickeln eine Vision, die aus unserem Herzen kommt und planen Schritte, um sie zu erreichen.

In diesen 4 Tagen: tauchen wir mit Euch ein in einen Prozess, in dem wir uns verbinden: mit uns, mit anderen Menschen, mit der Natur, mit unserer Dankbarkeit, mit unserem Schmerz, unserer Verletzlichkeit und unserer Kraft. Aus einen Zustand tiefer Verbundenheit und Klarheit schauen wir dann auf die Welt und was sie braucht und erforschen, wie wir ganz individuell dazu beitragen möchten, sie zu verschönern.

Ihr bekommt einen Vorgeschmack davon, wie sich ein Leben in einer achtsamen, verbundenen Kultur anfühlt. Wir werden uns nähren und unterstützen, uns vernetzen, uns verbinden, lernen, in die Stille gehen, spielen, tanzen, singen, unseren Körpern Aufmerksamkeit geben, Musik machen, am Lagerfeuer sitzen, Geschichten erzählen, allein und zusammen sein und vieles mehr.

Eingeladen sind alle Menschen, die sich mit der Gewaltfreien Kommunikation vertraut machen wollen und zu einem sozialen Wandel beitragen möchten.

Leitung: Dirk Adams, Silke Chorus


Zeitraum

19.08.2021 - 22.08.2021

Referent*innen