Eine Orientierungshilfe für Gemeinschaftsprojekte

Was braucht es, um Gemeinschaftsprojekte nachhaltig aufzubauen und weiter zu entwickeln?

Der Gemeinschaftskompass bietet ein eingängiges und leicht anwendbares Modell, das Orientierung gibt, damit gute, gemeinschaftliche Ideen möglichst zielgerichtet umgesetzt werden können.

Der Gemeinschaftskompass identifiziert sieben Aspekte, die wichtig sind, um gemeinschaftliche Projekte aufzubauen. Zentral sind dabei die Individuen in Gemeinschaft. Die Aspekte Intention, Struktur, Praxis und Ernte stehen für eine gesunde Projektentwicklung auf der Sachebene. Der Aspekt „Welt“ lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von Kooperation und Vernetzung.

All diese 7 Aspekte sind wesentlich, um ein gemeinschaftliches Projekt umzusetzen. Was verbirgt sich dahinter? Welche Methoden haben sich im Gemeinschaftskontext bewährt? In diesem Seminar wechseln sich theoretische Inputs, Erfahrungsberichte aus Gemeinschaften, sowie das praktische Erleben von Übungen, Spielen und Methoden für die einzelnen Bereiche der Gemeinschaftsentwicklung ab. Es fließen die Erfahrungen aus zwei großen deutschen Gemeinschaftsprojekten zusammen: Eva Stützel, die Entwicklerin des Gemeinschaftskompass, ist seit 29 Jahren für das Ökodorf Sieben Linden aktiv, Barbara Stützel lebt seit 2001 im ZEGG und bildet international Forumsleiter*innen aus.Am Ende des Seminars haben einige der Teilnehmenden die Möglichkeit, an konkreten Fragestellungen neue Ideen für ihr eigenes Projekt zu entwickeln.

Mehr Infos zum Gemeinschaftskompass finden sich hier: www.gemeinschaftskompass.de.
Ein kleines Video zum Gemeinschaftskompass ist unter diesem Link zu finden.

Wer schon vor Seminarbeginn vertieft in die Theorie des Gemeinschaftskompass einsteigen will, dem sei das Buch zum Gemeinschaftskompass empfohlen.