Max Junginger, Jg. 94, ist Psychologe und Traumatherapeut in Ausbildung (NARM) und lebt zur Zeit im Lebenslernort Sonnenwald im Nordschwarzwald, wo die Generationen aufeinandertreffen. Er hat die Akademie für angewandtes gutes Leben mit aufgebaut und dabei viel über das Leben in und Gestalten von Gemeinschaft gelernt.

Schwerpunkte: Gruppendynamiken; Transparente Kommunikation; Traumainformierte Prozessarbeit; Integrale Theorie in Theorie und Praxis; Metamoderne; Partizipative Entscheidungsfindung; Integrale Politik

Max will es wissen:
Wie gestalten wir am geschicktesten unsere innerpsychischen, interpersonellen und strukturellen Prozesse, sodass sie uns fordern und fördern zugleich? Welche Unterscheidungen helfen Gruppen dabei, sich erfolgreich selbst zu regulieren und effektiv Entscheidungen zu treffen? Aus welchem Material bestehen Organisationen, die lebenslanges Lernen und Wachsen fördern? Wie können wir die Schätze traumabewusster Prozessarbeit wirksam in den gemeinschaftlichen Alltag einbringen? Und auf welcher Temperatur gibt’s die beste Kruste für’s Brot?


Max ist davon überzeugt, dass die aktuelle kulturelle Aufgabe von Gemeinschaften darin besteht, einen satten Nährboden für gelebte Post-Postmoderne Weltsichten zu schaffen. Nach wie vor gilt es, den besorgniserregenden Entwicklungen der Moderne eine klare Kritik entgegenzusetzen (Hierarchie-Kritik, gelebte Inklusion, Emanzipation marginalisierter Gruppen, Konsens statt Mehrheitsentscheid, …). Gleichzeitig offenbart das gemeinschaftliche Leben zunehmend auch Schattenseiten dieser Bewegungen (Konsensdruck, Political Overcorrectness, die Macht der Opfer, reflexartige Abwertung von Macht, Hierarchie und Führung, …). Hier könnten Gemeinschaften im Dienste der Gesellschaft experimentieren, wie diese Phänomene verstanden und gelöst werden könnten.
Dies könnte so aussehen:
– Hierarchien transparent und flexibel einbetten UND kritisch hinterfragen
– Agiles, effizientes Entscheiden UND die Beteiligung Aller
– Entwicklung als Privileg einbringen UND Gleichwertigkeit betonen
– Einander als Menschen interessiert und bedingungslos willkommen heißen UND jederzeit klare Grenzen setzen können
– Differenzierte Wandeltheorien nutzen anstatt simplen Ideologien folgen
– Kopf, Herz und Bauch würdigen und deren verschiedenen Kompetenzen angemessen einsetzen
– …

 


Veranstaltungsformate:

    Kontakt-Daten: max@gutes-leben-akademie.de

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